Freitag, 26. Mai 2017

Giardini Hanbury [Urlaub an der Riviera dei Fiori]

Bald werden wir die Ligurische Küste wiedersehen. Die Vorfreude ist groß und deshalb zeige ich hier noch etwas von unserem letztjährigen Pfingsturlaub an der Riviera dei Fiori




Am dritten Tag unseres Urlaubs besuchten wir den Botanischen Garten "Giardini Hanbury", einen Ausflug, den ich mir gewünscht hatte. Der 18 Hektar große mediterrane Park ist einfach nur beeindruckend, ich habe gefühlte 1000 Fotos gemacht.

1867 hatte Thomas Hanbury 18 Hektar Land und die Villa Orengo am Kap Mortola erworben. Durch die geschützte klimatische Lage war der Abhang mit Olivenhainen, Weinreben und Macchia bewachsen. Thomas Hanbury begann hier einen Botanischen Garten anzulegen, nach seinem Tod kümmerten sich seine Frau und sein Sohn um die beeindruckende Sammlung.

Heute befindet sich der zauberhafte Garten im Besitz des italienischen Staates und wird von der Universität Genua betreut. Am 1. Juni 2006 wurde der Garten von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Ein beschilderte Wegr führt durch die Zone der „Vier Jahreszeiten“ die Aloenzone, die Zone der Cyclamen, durch den japanischen Garten, weiter durch die „Pergola“, vorbei am Drachenbrunnen und dem Garten der Gerüche zum „Mausoleo Moresco“, wo die Asche Sir Thomas Hanburys und seiner Frau Lady Katherine Pease beigesetzt wurde. Ein Stück weiter hangabwärts überquert man die alte Römerstraße Via Julia Augusta und erreicht, nachdem man einen alten Olivenhain durchquert hat, die Küste.

Der auch durch die Wärme beschwerlichere Weg aufwärts führt durch den Pinienhain, vorbei an südafrikanischen Akazien, zum „Pozzo Veneto“. Auf halber Höhe des Hanges durchquert man den Australischen Wald mit Eukolypusgewächsen aus Queensland und Australien, bis man die Südterrasse erreicht, wo man die Rosensammlung im „Giardinetti“ besichtigen kann. Dann durchquert man den Palmenhain und den Bananenwald, bis man schließlich den Peruanischen Pfefferbaum nahe dem Ausgang erreicht. 





























































































































































































































Montag, 22. Mai 2017

Maiwochenende



Freitag Abend besuche ich mit dem kleinen Bruder ein spezielles Rosenkranz-Gebet besucht. Der aus echten Rosen ausgelegte Kranz gefällt mir sehr gut. Für die Kommunionkinder sind die vielen Gebete eher gelangweilt, aufgelockert wird das Ganze durch fünf Bildmeditationen. Am Schluss werden die Rosen an die Besucher verteilt.

Samstags drehen wir im Garten Haken in die Holzfassade und spannen Edelstahldrähte, die als Rankhilfe für Dipladenie und Rosen dienen. Ich häufel die Kartoffeln an und setze am Zaun zwei Himmbeerpflanzen. Und der Liebste putzt und überholt mit dem kleinen Bruder die Fahrräder.
Zum Kaffee belegen wir uns Torteletts mit Erdbeeren.

Am Sonntag muss der Liebste leider den ganzen Tag arbeiten. Ich werkele und lese im Garten, der kleine Bruder spielt und bastelt. Mitten am Tag sehen wir im Garten einen Igel, wie schön.
Nachmittags unternehme ich einen Spaziergang über die Wiesen und Felder um den Ort und pflücke Samenschoten. 
Nach dem Abendessen gehen ich mit dem Liebsten zu einer Probe für die Pfingstschola.










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Freitag, 19. Mai 2017

Tschüss Tamoxifen oder Eine schwierige Entscheidung

 
Im Mai vor fünf Jahren habe ich, nach Abschluss von Chemotherapie und Bestrahlung, auf Rat der Ärzte mit der täglichen Einnahme des Anithormons Tamoxifen begonnen. 
 
Nach einer Thrombose im Bein, musste ich seit einem Jahr zusätzlich zu Tamoxifen den Blutverdünner Xarelto nehmen, um die Gefahr einer erneuten Thrömbose zu reduzieren. 

Inzwischen wird den Patientinnen mit hormonrezeptorpositivem Brustkrebs sogar empfohlen, das Antihormontharapie besser zehn Jahre einzunehmen oder aber auf einen Aromatasehemmer umzustellen. 




Wollte ich das Tamoxifen weitere fünf Jahre einnehmen, müsste ich als Thromboseprofilaxe auch weiterhin ein Mittel zur Blutverdünnung nehmen, was auch nicht ohne Risiko ist.

Ich habe nun nach den fünf Jahren aber keine Lust mehr auf weiteres Pillenschlucken. Und ich habe ziemlichen Respekt vor den Nebenwirkungen der Aromatasehemmer, wie etwa Gelenk- und Muskelschmerzen und fühle mich für diese Mittel einfach noch zu jung. Ich möchte nun endlich mal wieder ohne Medikamente und Nebenwirkungen leben.  

So stand ich in der letzten Zeit vor einer schwierigen Entscheidung. Ich weiß nicht, was die Zukunft bringen wird und ob sich noch irgendwo Krebszellen befinden. Durch die Antihormontherapie hatte ich einen gewissen Schutz.

Ich habe mich nun entschieden, mit der Behandlung aufzuhören. Meine Gynäkologin versteht mich und unterstützt mich in meinem Entschluss.

Was die Ärzte im Brustzentrum mir empfehlen würden, kann ich mir schon denken, ich werde es demnächst erfahren. 


Heute habe ich meine letzte Tablette geschluckt. Tschüss Tamoxifen!

Donnerstag, 18. Mai 2017

Dankeschön- Mitgebsel

Üblicherweise bringen Bekannte und Nachbarn dem Kommunionkind zu seinem besonderen Tag Glückwünsche und Geschenke vorbei. 

Bei der Erstkommunion des kleinen Bruders hatten wir für die Überbringer als Dankeschön eine Kleinigkeit vorbereitet.

Dazu verwendeten wir die hübsche Alnatura- Danke- Schokolade, die wir in schlichte Butterbrottüten steckten und mit persönlichen Danke- Aufklebern verschlossen.
Auf die Rückseite klebten wir dann mit Maskingtape eine bedruckte und vom Kommunionkind unterschriebene farblich passende Danke- Karte auf. 






Lies auch: Tischdeko und Einladung zur Kommunion
 

Mittwoch, 17. Mai 2017

Muttertagswochenende


Zu Beginn der Woche war ich sehr beschäftigt und abends dann zu müde, um noch zu Bloggen. Deshalb kommt mein Post über unser letztes Wochenende erst heute. 

Den Samstag verbringen wir im Garten (ich wegen Lichtempfindlichkeit möglichst im Schatten) und erledigen Liegengebliebenes und Hausaufgaben. 
Am Abend fahren wir zur Konstanzer langen Nacht der Wissenschaft
Da auch der Liebste dort einen Vortrag hält, setze ich mich mit dem kleinen Bruder in den großen Hörsaal und schnuppere Uniluft. Ganz schön spannend für den kleinen Bruder.
Nachher fahren wir mit dem Shuttlebus zur HTWG. Dort stärken wir uns erstmal mit Dinnele, Saftschorle und Waffeln, dann schauen wir uns noch einige technische Präsentationen an und der kleine Bruder und der Liebste probieren eine 3D-Brille aus.
Mit Beginn der Dämmerung spazieren wir dann noch über die Brücke zur Insel Mainau, da es aber zu regnen anfängt, drehen wir um und fahren nach Hause.






Den Sonntag verbringen wir recht entspannt.
Wir frühstücken spät zusammen und ich lese in meinem neuen e-Book. Am Nachmittag fahren wir auf den Bodanrück, spazieren oberhalb von Langenrain zum Hof Höfen und lassen uns im Biergarten Kuchen schmecken. Etwas enttäuschend ist, dass man dort keinen Milchkaffee oder Cappuccino bekommt. Nachher wandern wir am Rand des maigrünen Waldes entlang und genießen von der Höhe die Aussicht zum Bodensee und bis hinüber zu den Vulkanbergen des Hegaus. Unterwegs sammele ich Blätter der Knoblauchrauke, die ich bei meiner Weiterbildung kennengelernt habe. Die kommen später dann in unsere Hachfleischbällchen.

Nach einem frühen Abendessen fahren wir mit dem kleinen Bruder ins Töchtergymnasium und treffen dort die große Tochter. Zusammen sehen wir uns "Die DREi", ein von Schülern selbst erarbeitetes Theaterstück an, bei dem auch das Tochterkind mitwirkt. 



































































































































Maigrün verlinkt bei Bunt ist die Welt

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