Donnerstag, 27. Juli 2017

Hallo Sommerferien!

Es ist geschafft, gestern war hier der letzte Schultag. 

Der kleine Bruder hatte in der Nacht vorher Fieber, deshalb war er zum Schuljahresabschluss seiner 3. Klasse nicht in der Schule, stattdessen habe ich sein Zeugnis abgeholt.

Das Tochterkind hat nun mit Beendigung des 10. Schuljahres am Gymnasium die mittlere Reife oder den mittleren Schulabschluss erreicht. Im September wird sie in die Kursstufe wechseln.

Zum Ferienanfang gab es für unsere beiden Schüler und auch für die Große, die morgen nach der letzten Klausur ihr zweites Semester an der Uni geschafft hat, Lesefutter für die Ferien.

Die Teenies bekamen Gutscheine vom Lieblingsbuchladen zum Selbstaussuchen und für den kleine Bruder habe ich dieses wunderbare Buch entdeckt: Unter der Erde · Tief im Wasser*. Das fantasievoll illustrierte Wendebuch führt detailreich in viele unterschiedliche Themenbereiche und durch unbekannte Welten und lädt Kinder und Erwachsene ein, immer wieder Neues zu entdecken. Sehr zu empfehlen!

Und heute Abend gehe ich mit dem Liebsten in die letzte Freiluftaufführung des Konstanzer Theaters von Wilhelm Tell. Ich freu mich schon, hoffentlich hält das Wetter!




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Montag, 24. Juli 2017

Juliwochenende

Übers Wochenende ist unsere Große mit ihrem Orchester in München.
Für mich beginnt das Wochenende am Freitag mit einem spannenden Leseabend für die Viertklässler zum Ende ihrer Grundschulzeit, den ich mit meiner Kollegin in der Schulbücherei veranstalte. 

Wir lesen das Buch Max und die wilde Sieben* vor, das bei den Kindern, auch wegen seiner lässigen Sprache, sehr gut ankommt. Zwischendurch stärken wir uns am bunten Buffet, für das die Eltern wieder leckere Sachen mitgegeben haben. 
Als es dunkel wird, beginnt es zu donnern und blitzen, das macht es für die Kinder erst richtig spannend. Und als dann noch plötzlich der Strom ausfällt und wir im Stockdunkeln sitzen, sind sie ganz aus dem Häuschen und schreien vor Aufregung. Mit dem Licht des Handys lesen wir weiter, bis die ersten Kinder abgeholt werden. In Konstanz und dem ganzen Bodanrück fällt für eine Stunde der Strom aus. Diesen Leseabend werden wir sobald nicht vergessen. 


Am Samstag ist das Gewitter durchgezogen und es ist wieder sonnig. 

Nach einem guten späten Frühstück besteige ich in Dingelsdorf das Kursschiff nach Überlingen. Ich genieße die leichte Brise, den Geruch nach See und die Weite auf dem Wasser. Nun hat die Haupturlaubszeit begonnen und auf der 80 Jahre alten "Schwaben" tummeln sich viele Passagiere. 
In Überlingen mache ich erst ein paar Besorgungen und mische mich dann unter die Einheimischen und Gäste, die das Promenadenfest besuchen. Ich kaufe mir eine Waffeln und schlendere über den Kunsthandwerkermarkt. So richtig Spaß macht mit das alleine aber nicht, obwohl es viele nette Stände gibt. 
Bei einem Eis warte ich auf die Abfahrt des Schiffes, und finde dann beinahe keine Sitzplatz auf dem Freideck mehr, denn diesmal ist es so richtig proppevoll. Ich überlege schon, wieviele Passagiere so ein Schiff wohl schafft.

Der Liebste arbeitet und hilft auch dem kleinen Bruder bei der Fertigstellung eines Büchleins über den Feuersalamander für die Schule. Der kleine Bruder geht dann noch mit Freunden schwimmen. Ich räume auf und sortiere dann das gesammelte Material von meiner Weiterbildung und hefte alles in Ordnern ab. Zum Aufhübschen habe ich mir schöne Ordnerrücken* gekauft.










Den Sonntag verbringen wir zuhause. Der Liebste muss arbeiten, der kleine Bruder spielt und schreibt weiter an seinem Büchlein, das Tochterkind kommt nur zum Essen aus ihren Bett und ich werkle im Garten. Als die Dämmerung einsetzt, sehen wir "unseren" Igel. Wie schön, er ist noch da! Nachts gibt es wieder Gewittergüsse. 
Noch drei Tage Schule.





























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Freitag, 21. Juli 2017

Dieser Moment ...


Ein Foto, keine Worte, ein Moment der Woche eingefangen.
Ein einfacher oder besonderer Moment, den ich festhalten, genießen und erinnern will.


Donnerstag, 20. Juli 2017

Einfache Boote bauen

Das Schuljahr geht mit großen Schritten dem Ende entgegen. 

Gestern hatte ich meinen letzten Jugendbegleiterkurs für dieses Schuljahr. Bei über 30°C war eigentlich nur Abkühlung im See angesagt. Wäre schön gewesen, aber ohne Badeerlaubnis der Eltern wollte ich da lieber nichts riskieren.  

In der ersten Stunde saßen wir in einem kühlen Kellerraum der Schule und ich ließ die Kids werkeln. Aus den bereitgestellten Materialien (Korken, kleine schmale Holzstücke, Rinde, Zahnstocher, dünner Draht und Stoffreste) entstanden ganz unterschiedliche kleine Boote.

Damit ging es dann anschließend an ein kleines kurviges Bächlein hier im Ort, das durch seine Hanglage eine schöne Strömung hat und damit ideale Vorraussetzungen für unsere Boote bot. Außerdem fließt es unter hohen Bäumen, die wunderbar Schatten spendeten. Da ließ es sich aushalten. 

Die Boote wurden zu Wasser gelassen und ausgiebig getestet. Manche hatten sogar eine Schnur zum Festhalten. Schnell fanden sich Kinder, die versuchten, mit herumliegenden Stöcken und Moos einen Damm zu bauen, um die Boote am Ende, bevor das Bächlein unter der Straße durch einen Abfluss verschwindet, aufzuhalten. 
Alle hatten Spaß. Und weil es der letzte Treffen vor den Ferien war, bekam am Ende dann jedes Kind noch ein Eis. 








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Dienstag, 18. Juli 2017

Johannisbeerkuchen mit Schmandcreme

Vor kurzem haben wir ein neues Rezept ausprobiert, das ich auf der Suche nach Bräuchen zum Johanni-Fest entdeckt hatte. Das Rezept stammt von dort und da der Kuchen einfach genial lecker ist, möchte ich das Rezept gerne hier teilen. 
Dadurch, dass die Schmandcreme gleich mitgebacken wird, weicht der Kuchen nach dem Belegen auch nicht durch.



Zutaten:

für den Teig:
200 g Mehl, 100 g Puderzucker, 100 g Butter, 1 Ei

für die Füllung:
50 g Butter, 150 g Zucker, 1 EL Vanillezucker, 2 Eier, 250 g Schmand, 1 Pck. Vanillepuddingpulver

für den Belag:
400 g Johannisbeeren (oder Jostabeeren oder Himmbeeren), 2 Päck. Tortenguss klar oder rot, 500 ml Johannisbeernektar


Und so geht`s:

Aus den Teigzutaten einen Mürbeteig herstellen. ⅔ des Teiges für den Boden einer gefetteten Springform (28 cm Ø) verwenden. Aus dem restlichen Mürbeteig eine Rolle formen und glatt drücken. Diesen als Rand an die Form drücken und in der Form 30 Min. kühl stellen.

Für die Füllung die Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Eier, Schmand und Puddingpulver unterrühren. Die Masse auf den Teig gießen und im vorgeheizten Ofen bei 190°C (170°C Umluft) etwa 45 Min. backen.

Die Johannisbeeren waschen, gut abtropfen lassen und von den Rispen zupfen. Auf dem abgekühlten Kuchen verteilen.

Aus Tortenguss und Nektar nach Anleitung einen Guss zubereiten und die Beeren damit überziehen.

Lasst es euch schmecken!






Montag, 17. Juli 2017

Sommerwochenende

Wir starten ins Wochenende am Freitag Nachmittag mit dem großen Sommerfest der Grundschule des kleinen Bruders.

Ich bin mit dem kleinen Bruder schon um 14:30Uhr in der großen Turnhalle und helfe beim Aufstellen von langen Tischreihen und der Bestuhlung. Wie im letzten Jahr ist der Elternbeirat für den Tischschmuck zuständig, wir haben wieder Rosenblüten von der Insel Mainau bekommen, die wir wie ein Tischband über die Tische streuen.
 
Um 16Uhr beginnt das Fest mit den Aufführungen der einzelnen Klassen. Und der Schulchor singt "Hans im Glück", dazu wird ein Menschen-Schattenspiel aufgeführt. Sehr schön! Zwischendurch stößt der Liebste und die große Tochter zu uns dazu.
 
Dann gibt es erstmal Dankesworte und kleine Geschenke werden verteilt, anschließend wird das Bufett eröffnet. Die Familien haben alle etwas Leckeres für ein schönes buntes Bufett mitgebracht, für die Kinder gibt es außerdem vom Förderverein gesponserte Würstchen und Getränke stehen bereit. 

Während wir Erwachsenen uns nett unterhalten, werden für die Kinder draußen Spiele angeboten. Was ein Glück, das es diesmal nicht heiß ist, zwischendurch geht sogar ein Gewitterschauer nieder. 

Vom Schulgarten werden wieder von den Kindern gewerkelte nette Sachen zum Verkauf angeboten, Kräutersalz, Erdbeermarmelade, Spitzwegerichsalbe, Schmunzelschilder, Duftkräuterbündel, und Gartendeko aus Treibholz. Und es gibt einen Stand des Fördervereins und die Fotomappen des Schulfotografen werden angeboten.

Dann startet ein zweiter Teil mit Aufführungen. Die Klasse des kleinen Bruders zeigt, in Anlehnung an ihren diesjährigen Schlimmunterricht, einen Schwimmbadtanz. Am Ende wird die vierte Klasse mit einem besonderen Lied von allen verabschiedet.

Ich helfe abends noch beim Abbau und Aufräumen und bin dann ziemlich müde.



































 
Samstags ist es noch etwas kühl und damit ein prima Tag um im Garten zu arbeiten. Wir mähen und schneiden die Ligusterhecke zum Nachbar und die langen Triebe am Weidenhaus. 
Zum Kaffee holt uns die Tochter (ja, sie darf nun Autofahren!:-) mit dem Liebsten Kuchen vom Fuchshof. 
Später jäten wir noch zusammen das Unkraut auf dem Dachgärtchen.





































Sonntags nach einem späten Frühstück bringt der Liebste mir noch Verschiedenes an. Endlich haben wir eine Hausnummer, es ist eine schlichte Holzzahl, die ich mir über einen Shop bei Dawanda habe anfertigen lassen. Und in der Küche hängen nun eine Pinnwand und ein Wochenplaner. 

Zum Kaffee pflücke ich Johannis- und Jostabeeren im Garten und bereite ein schnelles Beerencrumble zu.
Nachmittags radle ich mit dem kleinen Bruder durch den Wald zum Dingelsdofer Ried. Wir genießen die traumhafte Ruhe und Abgeschiedenheit dort und beobachten Enten und Libellen. Zum ersten Mal sehen wir Feuerlibellen.

Zurück zuhause probieren wir ein neues Rezept und backen uns eine feine Lachs-Gemüse-Quiche zum Abendessen.











Feuerlibelle
































































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