Freitag, 17. November 2017

Dieser Moment...


Ein Foto, keine Worte, ein Moment der Woche eingefangen.
Ein einfacher oder besonderer Moment, den ich festhalten, genießen und erinnern will.

Endlich!


Donnerstag, 16. November 2017

Novemberbäume








Einen der beiden kalten aber sonnigklaren Tage diese Woche musste ich unbedingt nutzen für einen Nachmittagsspaziergang über die spätherbstliche Mainau. 
Die letzten Bäume zeigen sich goldglänzend und kupferleuchtend. Ich bin fast alleine unterwegs und so hat dieser Spaziergang beinahe etwas Meditatives. 

Die Allee der Metasequoia (auch Chinesisches Rotholz genannt) begeistert mich wieder einmal mit ihrer kupfernen Färbung, auch wenn die Bäume sich bereits lichten. Der Gingo neben der Schloss- Kapelle ist schon sehr schütter und der Boden ist mit einem goldenen Blätterteppich bedeckt. Am Seeufer gefallen mir besonders die Trauerweiden im herbstlichen Gewand. 



















































Verlinkt bei der Novemberbäume- Sammlung

Dienstag, 14. November 2017

Nachtfrost

Bei klarem Himmel hat es in der Nacht am Bodensee den ersten Frost gegeben. 

Heute früh waren Autoscheiben vereist und Gräser im Garten und Maiskolben am Feldrand von einer gefrorenen Wassertröpfchenschicht bedeckt. Die Sonne bereitete den zarten Schönheiten dann aber schnell ein Ende. 






Montag, 13. November 2017

12 von 12 im November


An diesem Sonntag stehen wir früh auf und haben ein ungewohnt kurzes Frühstück. Dann gehe ich mit dem Jüngsten durch Regen und Wind zur Kirche. Wir nehmen an der Messe teil, bei dem die neuen Kommunionkinder eingeführt und vorgestellt werden.
Der kleine Bruder hatte seine Kommunion ja schon im April gefeiert. Er darf deshalb zusammen mit seinen Klassenkameraden die Fürbitten lesen und den neuen Kommunionkindern symbolisch eine kleine mit einem Türchen beklebte Schachtel geben, die mit einem kleinen Schatz gefüllt ist. Nach dem Motto "Jesus wo wohnst du?" sollen sich die Neuen auf die Suche machen.

 
Der Jüngste flitzt dann anschließend gleich wieder nach Hause und ich besuche noch das Grab unserer besonderen Tochter auf dem Friedhof. Dort liegen eine ganze Menge Blätter drauf.


 
Zuhause räume ich erstmal auf, dann lassen wir uns auf dem neuen Sofa nieder und skypen zu viert hinter den Bildschirm geklemmt, mit der Großen, die schon darauf brennt, uns zu erzählen, was sie die letzte Woche so erlebt hat.



























  
Wir bereiten leere Milchtüten fürs Kerzengießen vor. Eine ganze Menge Wachsreste haben sich angesammelt, die wir nach Farben sortiert haben. Wir schmelzen sie in unterschiedlichen Dosen im Wasserbad ein und gießen dann den Wachs nacheinander abwechselnd hinein.


 
Während wir warten, bis jede Schicht trocknet, schreibe ich Mails und gebe eine Bestellung bei Qiéro, dem Ableger von Jako-o für Mamas auf.





 
In der Wartezeit sitzt der Jüngste an seinen Hausaufgaben. An die Kartoffelthema erinnere ich mich noch gut, das haben seine Schwestern auch schon durchgenommen.



Zwischendurch gibt es doch tatsächlich eine kurze Wolkenlücke. 



Wir beschließen, endlich mal ins neu eröffnete Cafleur zu gehen. 
In einem alten Bauernhaus vereinigt das Cafleur Blumenladen mit Tagescafé. Dort sieht es nett aus, aber die wenigen Tische sind alle besetzt und es gibt nur noch wenig Kuchen in der Auslage. Sehr schade.


 
Wir gehen nach Hause und kaum sind wir zurück, geht ein starker Hagelschauer nieder. Hinter unserem Garten sieht es da so aus: Das immer noch stehende Maisfeld wird allmählich braun und unansehnlich.
Wir machen uns einen warmen Kakao und essen einen Rest Martinsbrezel, Kekse und Mandarinen. 




 
Der kleine Bruder baut seine Kugelbahn auf. Die HABA Kugelbahn Grundpackung* haben wir schon seit vielen Jahren noch von den Großen, sie ist einfach genial auch für etwas größere Kinder. Da der Jüngste immer noch großen Spaß daran hat, überlege ich, ihm zu Weihnachten etwas zur Erweiterung zu schenken und merke mir das gleich mal vor. Sinnvoll finde ich HABA 3523 Wirbelwind* und HABA 1159 Schlängelbahn*, die gibt es gerade zum reduzierten Preis.


 
Während der Liebste das Abendessen kocht, hänge ich Wäsche auf und lege einen ganzen Berg Wäsche zusammen, die wegen meiner Krankheit liegengeblieben ist. 
Nach dem Essen spielen wir zu viert seit langem mal wieder Domino. Obwohl ein ganz simples Spiel, macht es Spaß.




 
Und so sehen unsere herbstbunten Experimental- Kerzen dann nach dem Abkühlen und Herausnehmen aus der Packung aus:


  
Beim Tatort, den wir in der Mediathek anschauen, lasse ich später mit dem Liebsten das Wochenende entspannt ausklingen. Diesen Post schreibe ich erst am nächsten Tag.

Mein Tageseinblicke vom 12. November gibt es bei Caro!


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Samstag, 11. November 2017

Martinstag


letzte Ernte
Vögelfüttern
Ringelblumen schneiden
Regentropfen
Windböen 
Kaminfeuer
Katzenliebe  
Familienzeit 
große Martinsbrezel
Kräutertee
Kinderpunsch
Pläne schmieden
St. Martinslieder
Bienenwachsduft 
vielen Laternen
Martinsbücher*
Einkuscheln
warme Suppe































Freitag, 10. November 2017

Diagnose AD(H)S

In meinen 12 von 12 vom Oktober habe ich es anklingen lassen. Lange wusste ich auch nicht, ob ich hier darüber schreiben wollte. Ist es doch ziemlich persönlich. Aber das Leben besteht nun mal nicht nur aus Freudigem und Schönem, davon können wir ja inzwischen ein Lied singen.
  
Wer hier schon länger liest, hat es vielleicht zwischen den Zeilen herausgehört: Wir machen uns gerade viele Gedanken um den kleinen Bruder. Die Schule ist sein Problem. 
  
Der kleine Bruder ist ein kreatives und aufgewecktes Kind. Er konnte schon im Kindergarten fantasievoll zeichnen und werkeln, konstruieren und bauen und zwar mit immenser Ausdauer. Alles war gut, bis er dann mit 7 Jahren eingeschult wurde. 
   
Zunächst waren die Hausaufgaben das Problem. Er weigerte sich bald sie zu machen und saß dann lange davor ohne zu beginnen. Ja, der kleine Bruder kann ein ziemlicher Dickkopf und Trödler sein. Das zeigt sich auch, wenn er es heißt: "Mach dich jetzt schnell fertig!"
Mit der zunehmenden Menge der Hausaufgaben wuchs auch das Problem.
  
Und mit Beginn der Notengebung fing dann auch seine Lehrerin an, sich Sorgen zu machen, wenn er das Pensum in den Klassenarbeiten nicht schaffte. Den kleinen Bruder stören die schlechten Zensuren nicht. Immer dachten wir, dass der Knoten bei ihm irgendwann noch platzen würde.  
  
Inzwischen ist der Leidensdruck sehr hoch. Die ganze Familie leidet.
Wenn dein Kind stundenlang für die Hausaufgaben oder das Üben für ein Diktat benötigt, geht soviel wertvolle (Familien)zeit verloren, in denen er spielen, draußen sein, seinen Hobbys nachgehen, lesen oder am Wochenende Ausflüge unternehmen könnte. Das ist so schade.

Zwei mal in der Woche bekommt er von der Schule jeweils eine Stunde Hausaufgabenunterstützung von einer ehemaligen Lehrerin. Und dort arbeitet er auch, wenn auch langsam. Nur reicht ihm das nicht aus und so sitzen wir dann abends meist zuhause an weiteren Hausaufgaben. 
  
Wir suchten Rat und warteten dann mehrere Monate auf einen Termin beim Sozialpädiatrischen Zentrum. Nach einem Anamnese-Gespräch erhielten wir weitere Termine. In der Zeit um die Sommerferien begleiteten wir den kleinen Bruder zu Tests und Untersuchungen. Nach einem Gespräch mit dem Psychologen wurde uns die Diagnose Anfang Oktober im Abschlussbericht schwarz auf weiß mitgeteilt: Aufmarksamkeits-Defizit-Störung ohne Hyperaktivtät.

Damit bekommt der kleine Bruder jetzt in der Schule als sogenannten Nachteilsausgleich mehr Zeit für Tests und Klassenarbeiten. 

Außerdem wurde Ergotherapie verordnet. Die soll dabei helfen, dass er seine Impulse besser zu steuern und sich selbst besser zu organisieren lernt. Da hatte er diese Woche nun den ersten Termin. Mal sehn.

Eine Medikamentöse Behandlung lehnen wir ab.
 

Donnerstag, 9. November 2017

Ein Tag im November

Der 9. November ist ein grauer kühler Tag. 
Ich bin immer noch nicht richtig fit, die letzten Tage habe ich mit einer starken Erkältung mehr oder weniger auf dem Sofa und im Bett verbracht. Heute muss ich aufstehen, denn ich habe Termine.

 
Ich trinke Tee, esse ein Honigbrot und mache mich dann um 10Uhr auf in die Grundschule zur Buchausgabe in der Schulbücherei. Nachdem ich eine Ansage gemacht habe, sind auch schon die ersten Kinder da. Einige nutzen das aus, um bei der Kälte nicht herauszumüssen und setzten sich mit einem Buch aufs Sofa. Eine mir (aus meiner Zeit in der Kleinkindergruppe) vertraute Zweitklässlerin "hilft" mir beim Abstempeln von zurückgegebenen Büchern. 
Als der Schulgong ertönt und die Kinder in ihre Klassen zurückgehen, räume ich die Regale mal wieder etwas auf und stelle Bücher zurück. 

 
In der Ortsverwaltung frage ich, ob es noch Karten gibt für das nächste Eduardkonzert der Südwestdeutschen Philharmonie für Familien. Gibt es, aber ich habe mein Geld vergessen, deshab werde ich uns später von zuhause aus mit Print@home Karten kaufen. 

In unserer kleinen Straße gab es Nachwuchs, deshalb wohnen jetzt in 9 Einfamilienhäusern zusammen 27 Kinder, nicht schlecht, oder? 
Vor dem Haus der einen Familie sitzen 3 Kürbisse, vor dem Haus einer anderen stehen Autos der Stadtwerke, dort hat die Feuerwehr Anfang der Woche den kompletten Keller auspumpen müssen:-(

  
Ich rufe meinen Onkel in Düsseldorf an und gratuliere ihm zum Geburtstag. Während ich Mails beantworte, miaut der Nachbarkater vor der Terrassentür. Ich lasse ihn aber nicht herein, denn der Liebste hat heute morgen nach mehreren Stichen eine Floh bei sich entdeckt. 


Der Postmann bringt die bestellten Bücher. Mit einem Tee lümmle ich mich dann erstmal auf dem Sofa und schaue sie mir genauer an. 
Entdecke die Farben der Natur* gefällt mir von der Aufmachung her schonmal sehr gut. Für jede Jahreszeit gibt es Vorschläge, wie man aus der Natur Farben gewinnen kann. Das Buch enthält zahlreiche Anregungen, mit Farben aus der Natur mit einfachen Mitteln zu experimentieren. Ich habe schon Lust darauf, in der Naturkindergruppe nach diesem Buch zu arbeiten.

 
Der kleine Bruder kommt gegen 13:30 Uhr heim, ich mache uns Rührei, das er auf Toast ist und ich mit Rohkost. Der Jüngste fährt dann mit dem Rad zu seiner Hausaufgabenhilfe und ich bereite meinen Naturkurs vor. Ich drucke eine Herbstschatzsuche aus, die ich bei Pinterest entdeckt habe. Eine Bekannte ruft an, wir unterhalten uns, bis ích los muss. 
Ich treffe meine Gruppe, erkläre den Auftrag und begebe mich mit heute nur sechs Kindern auf Schatzsuche. Unterwegs heben wir die letzten Eicheln auf, dann gehen wir zum ehemaligen "Bubenbad". Während die Kinder ausschwärmen, mache ich ein Foto an meinem letztjährigen Blickstandort.

 
Die Kinder haben großen Spaß dabei, die Herbstschätze zu finden, die auf ihrer "Schatzkarte" vorgegeben sind. Auch die Kleinen machen das schon toll. Ein Kind entdeckt schließlich sogar Hagebutten im Gebüsch. Ich lasse die Kinder noch toben und spielen, anschließend laufen wir zurück zur Schule. Sie dürfen dann noch Blätter mit einem Stift umfahren und unter Architektenpapier legen und mit Holzstiften darüber reiben. Diese zwei Stunden haben mir richtig gut gefallen.

 
Ein Kind wird verspätet abgeholt, deshalb komme auch ich zu spät zum allerletzten Treffen der ehemaligen Kommunionkinder. Sie bekleben Streichholzschachteln für die neuen Kommunionkinder und legen einen schöne Muschel, einen Stein hinein. Nach Liedern und einem Spiel bekommen alle dann ihre "Schatzkiste" mit Erinnerungsstücken, die noch aus dem Kommunionsunterricht stammen, mit nach Hause. 
Als wir schließlich alle zuhause sind, bereiten wir uns Wintersalat
mit Nudeln für die Kinder zu. Alle erzählen von ihrem Tag und als schließlich Ruhe einkehrt, schreibe ich diesen Eintrag.

verlinkt beim Naturdonnerstag und der Grünzeug- Sammlung 
* Amsazon-Partner-Link
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